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Echo
Wir können Ihnen viel über unsere Arbeit erzählen,
zum Beispiel, dass wir ausgezeichnet wurden:
- mit dem Beginenpreis für zukunftsorientierte
Mädchenarbeit
- und dem Innovationspreis 2003 des
Paritätischen Jugendwerks für das Ferienprojekt "Pipilotta
baut Villa Kunterbunt"
- sowie vom Deutschen Jugendinstitut als Beispiel guter Praxis
für unser Mädchenprojekt Zukunft gegen Schulmüdigkeit
Aber
wir lassen lieber andere über uns sprechen:
Auszug aus der Medienresonanz
Rückmeldungen
von KursteilnehmerInnen
und KooperationspartnerInnen
Die Medien
über das HWH:
Zur Berufsorientierung:
Zu den Ferienkursen:
Zum Schulmüdenprojekt:
Zu den Frauenkursen:
- Löcher
bohren, Kabel kürzen, von Sabrina Gundert, Kölner
Stadtanzeiger Magazin 01/2008 [PDF]
- Selbst
ist die Frau, von Petra Hoffmann, Känguru 06/2006 [PDF]
- Selbstvertrauen
im Umgang mit handwerklichem Rüstzeug, von Karin Balke,
Hürther Wochenende vom 22.03.2006 [PDF]
- "Sägen,
bohren, schleifen -jetzt kann ich's allein!", von Stephanie
Quandt, Bild der Frau vom 16.11.1998 [PDF]
Kursteilnehmerinnen
und KooperationspartnerInnen über das HWH:
Zum Projektteil Pfiffigunde (Vorbeugung
von Schulmüdigkeit):
Aus dem Bericht über die
Zusammenarbeit der Schule für Erziehungshilfe Auguststraße,
Köln-Nippes mit dem HWH
von Hildegard Saueressig-Hahn (Konrektorin):
Schon im ersten Jahr zeigte sich, dass die Neugier auf das fremde
Berufsfeld geweckt werden konnte: Eine Schülerin, die nach
fast einem Jahr Schulabstinenz erst seit vier Monaten die Schule
für Erziehungshilfe besuchte, wählte für das anstehende
erste Schülerbetriebspraktikum die Holzwerkstatt des Handwerkerinnenhauses.
(…) Im Rahmen des dreiwöchigen Praktikums zeigte sich,
dass sie schon in der Lage war, selbstständig Hilfestellung
bei den Kursen der anderen Schulen zu geben, was sehr zur Stärkung
des Zutrauens in ihre eigene Leistung und ihre Sozialkompetenz beitrug.
Bei allen an der Maßnahme beteiligten Mädchen zeigten
sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen: Verändertes
Selbstbild, verbesserte Eigen- und Fremdwahrnehmung, verändertes
Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstbewusstseins, Zutrauen
in die eigene Leistung über Erfolgserlebnisse durch handwerkliches
Arbeiten, erweiterte Sozialkompetenz durch gegenseitiges Helfen,
voneinander Lernen und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse
und Befindlichkeiten der anderen.
Aus dem Bericht zum Projekt Holzbearbeitung
mit der André-Thomkins-Schule, Köln-Mülheim (Förderschule
Lernen)
von Monika Panholzer (Sonderpädagogin):
Sieben Mädchen der Klasse 9b besuchten montags von 10 –
12.00 Uhr die Holzwerkstatt des HWH. (…) Die Mädchen
wollten jeden Montag mit einem fertigen Werkstück nach Hause
gehen. Es entstanden folgende Objekte: Zick-Zack-Regal, Holzkästchen
mit Deckel, Uhr, Tiffany-Holz-Spiegel, Dekupiersägearbeiten
für Weihnachten, eine Lampe und jeweils ein „Dankeschönrahmen“
für die Schule. Vieles hängt nun zu Hause im eigenen Zimmer
oder wurde auch voller Stolz verschenkt. (…) Die Gruppe wuchs
zu einem homogenen Team zusammen. Ohne gegenseitige praktische Hilfestellung
konnte man das Ziel nicht erreichen. Teilweise kehrten sich die
tradierten Rollen um. Während im sonstigen Unterricht immer
K. Hilfe beim Lesen und Schreiben benötigte, war sie es nun,
die hier in der praktischen Arbeit ihre Ressourcen und Fähigkeiten
zeigen und weitergeben konnte. Sie hatte von allen Teilnehmerinnen
den größten persönlichen Erfolg. Mit gestärktem
Selbstwertgefühl arbeitet sie sich im Lese- und Schreiblernprozess
voran.
Aus einem Bericht zur Zusammenarbeit
der Heinrich-Schieffer-Hauptschule, Köln-Dellbrück mit
dem HWH
von Doris Schmitz (Schulsozialarbeiterin):
Auch in Klasse 8 arbeiten immer noch fünf Schülerinnen
einmal in der Woche freiwillig, außerhalb der Unterrichtszeit,
im Kölner HWH. Inzwischen sind das fast drei Jahre. Das verdient
ein besonderes Lob. (…) Die Mädchen, die schon so lange
ins HWH gehen ernten hierfür in der Schule viel Aufmerksamkeit
und Anerkennung, auch bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.
Auch Eltern fragen inzwischen nach einer Möglichkeit für
ihre eigenen Töchter. Die Arbeit unserer „Handwerkerinnen“
hat sich herumgesprochen. Dies führte dazu, dass sich für
das diesjährige Schnupperpraktikum in den Werkstätten
der KVB (Stufe 8) insgesamt 29 SchülerInnen gemeldet haben,
davon 16 Mädchen! Im Vorjahr waren es genau drei Schüler
und kein Mädchen. Dies bedeutet auch, dass das Handwerk insgesamt
wieder etwas aufgewertet wurde in Schüler- und Elternkreisen.
Natürlich nehmen alle fünf Mädchen aus dem HWH am
Schnupperpraktikum der KVB teil.
Aus dem Folgebericht der Heinrich-Schieffer-Hauptschule,
Köln-Dellbrück
von Doris Schmitz (Schulsozialarbeiterin):
Von anfangs acht Mädchen haben fünf die Kurse im HWH drei
Jahre lang (6., 7. und 8. Klasse) regelmäßig und freiwillig
besucht. Die Mädchen besuchen zurzeit alle die 9. Klasse an
der Hauptschule. Eine der beteiligten Schülerinnen wird ihr
erstes reguläres Schülerpraktikum in einem Handwerksbetrieb
absolvieren. Sie ist jetzt bereits sicher, dass sie eine Ausbildung
im Handwerk machen wird. Die anderen überlegen noch. Vor einem
halben Jahr waren sie ganz sicher, dass sie weder ein Handwerk noch
einen technischen Beruf lernen wollen. Jetzt sind sie vor dem Hintergrund
der gemachten Erfahrungen nachdenklich geworden und ziehen auch
eine handwerklich-technische Ausbildung mit in Betracht. Die Eltern
sind auch offener für diese Überlegungen geworden und
raten nicht mehr total ab. (…) Es ist klar geworden: Mädchen
in „Männerberufen“ können etwas leisten und
die an sie gestellten Anforderungen bewältigen. Hauptschülerinnen
können sich selbstständig und stark in Schule und Familie
behaupten. Hauptschülerinnen haben Durchhaltevermögen,
Zuverlässigkeit und praktische Intelligenz zu bieten, wenn
sie richtig gefördert und gefordert werden. Dieser Erfolg ist
sicher darauf zurückzuführen, dass die Mädchen in
dem geschützten Raum des HWH ohne männliche „Hilfe“
und Konkurrenz über einen langen Zeitraum hin ihre Fähigkeiten
und Neigungen entdecken, erproben und entfalten konnten.
Aus dem Bericht zum Projekt Holzbearbeitung
der Kopernikus-Hauptschule, Köln-Porz
Von Frau Leichtweis (Klassenlehrerin):
Dass der Lernort außerschulisch in Nippes lag und dass dadurch
ein ganzer Nachmittag der Woche verplant war, machte anfangs bei
den türkischen Schülerinnen Probleme, denn einige türkische
Mädchen sind generell nachmittags „eingespannt“,
familiäre Aufgaben zu erfüllen. Zusätzlich äußerte
ein Vater seine Ängste um seine Tochter – trotz meiner
Begleitung – wegen der Entfernung vom Schulort. Das „Wir-Gefühl“
der Gruppe war anfänglich nicht besonders ausgeprägt.
Es existierten sehr stark Untergruppen. Alle Schülerinnen verfügten
über keinerlei Erfahrung im Umgang mit Holz. Sie konnten deshalb
auch ihr handwerkliches Geschick nicht einschätzen und hatten
folglich das Unbehagen, Arbeitsanweisungen nicht zu verstehen. Doch
sie waren motiviert sich anleiten zu lassen. Sie beobachteten, was
die anderen machten, bevor sie selbst anfingen. Sie halfen sich
gegenseitig. (…) Gegen Ende des Projekts war eine Sicherheit
im Umgang mit Material und Werkzeug bei den Mädchen zu beobachten.
Sie arbeiteten recht selbstständig und gewissenhaft. Neben
der individuellen Steigerung der fachlichen Kompetenz jeder einzelnen
Schülerin erlebte ich ein starkes „Wir-Gefühl“
in der Gruppe und eine hohe Identifikation mit den gefertigten Werkstücken.
Keine Schülerin hatte im Laufe des Halbjahres den Kurs unentschuldigt
versäumt. Alle Arbeiten wurden fertig gestellt. Die Mädchen
freuten sich über ihre Erfolge und demonstrierten das auch
gegenüber den Jungen der Klasse. In Geometrie legten die Mädchen
mehr Wert auf Genauigkeit und verbesserten mit angespitztem Bleistift
die ungenauen Zeichnungen der Jungen.
Aus dem Bericht der Katharina
Henoth Gesamtschule, Köln-Höhenberg
von Monika Krämer (Klassenlehrerin)
Sieben Mädchen des 9. Jahrgangs besuchten den Pfiffigunde-Kurs.
Bei vier Mädchen war zu befürchten, dass sie den Hauptschulabschluss
nicht erreichen würden. Sie zeigten wenig Interesse an den
Lerninhalten und schwänzten häufig den Unterricht. Interessant
ist, dass drei von ihnen den Kurs am Dienstagnachmittag regelmäßig
besuchten, dort in der Gruppe sozial ausgeprägte Fähigkeiten
zeigten und Zuverlässigkeit bewiesen. Bei zwei Mädchen
wirkte dies in die Schule hinein, sie nehmen regelmäßig
am Unterricht teil und ihre Leistungen haben sich entsprechend verbessert.
(…) Insgesamt ist über die Gruppe zu sagen, dass die
Mädchen untereinander sehr hilfsbereit und im Umgang miteinander
tolerant und freundlich waren. Auch wenn etwas nicht direkt gelungen
ist, so waren sie geduldig und im Laufe des Kurses wuchs die Frustrationstoleranz.
(…) Wir sind sehr froh, dass unsere Schülerinnen diese
Möglichkeit, mithilfe des Erlernens von handwerklichen Fähigkeiten,
ihr Selbstbewusstsein zu stärken, ihre Zuverlässigkeit
zu beweisen und Fortschritte im sozialen Lernen zu erzielen, nutzen
konnten.
Zu den Frauenkursen:
Teilnehmerin eines HWH-Renovierungs-Kurses:
Mir hat der Kurs sehr gut gefallen: nette
Kursleiterin, nette Teilnehmerinnen, wertvolle Kniffe und Tricks,
die wir vermittelt bekamen. Rundum ein gelungener Kurs und sicherlich
eine gute Investition der Kursgebühren.
Teilnehmerin eines HWH-Sanitär-Kurses:
Alles klasse! Anregende Atmosphäre!
Teilnehmerin eines HWH-Motorrad-Grundkurses:
Der Kurs hat viel Spaß gemacht. In der Theorie war vieles
Auffrischung von dem Gelernten, aber auch viel neu. Durch den sonnigen
Tag konnten wir den ganzen Tag auf dem Hof bleiben, was sehr nett
war. Alles in allem ein gelungener Kurs, der mir viel gebracht hat,
dank der Referentin und dem HWH.
Teilnehmerinnen eines HWH-Fahrradreparaturkurses:
Gut, dass es euch gibt. Ich fühlte mich was aufgeschmissen.
Aber jetzt fahre ich ganz beruhigt und auch stolz los. Danke
Gute Gruppengröße, Referentin hat
viel Wissen vermittelt, hat viel Spaß gemacht.
Teilnehmerin eines HWH-Holz-Grundkurses:
Schön, dass es diese Angebote von Frauen für Frauen gibt!
Teilnehmerinnen eines HWH-Goldschmiedekurses:
Dieser Kursus hat mir sehr gefallen. Ich habe viel gelernt und werde
sicher noch weitere Kurse besuchen.
Hoffentlich könnt ihr euer vielfältiges
Angebot aufrechterhalten und ausbauen. Mir hat’s riesigen
Spaß gemacht.
Sehr angenehme Atmosphäre.
Teilnehmerinnen eines HWH-Kurses Schrottschweißen:
Dieses Wochenende hat mir viel Spaß gemacht. Meine Geduld
wurde auf eine harte Probe gestellt, doch am Ende wurde ich belohnt
(alle Sachen, die ich mir vorgenommen hatte, konnte ich fertig stellen).
Durch die gute Anleitung verlor ich die anfängliche Scheu,
Arbeitsgeräte wie Flex usw. zu benutzen. Kreativität,
Inspiration bekam man beim Durchwühlen des hauseigenen Schrottplatzes.
Insgesamt ein gelungenes Wochenende, von dem ich einiges mit nach
Hause nehmen kann: Selbstvertrauen, ein großes Stück
und ich kann schweißen! Tolle Sache, so ein Handwerkerinnenhaus.
Es war supi!
Teilnehmerin eines HWH-Kurses Weidenkorb-Flechten:
Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Die Anzahl der Teilnehmerinnen
war genau richtig. So hatte jede die Möglichkeit Fragen zu
stellen und betreut zu werden. Die Referentin war sehr nett, aufgeschlossen,
hilfsbereit und hat ihr Wissen mit viel Gefühl geduldig vermittelt.
Weiterzuempfehlen!
Teilnehmerin eines HWH-Mosaik-Kurses:
Einfach super! Danke dir!
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