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Schulmüdenprojekt Mädchenprojekt
Zukunft
Wir haben mit unserem Mädchenprojekt Zukunft
ein werkpädagogisches Angebot gegen Schulmüdigkeit entwickelt:
Der Projektteil Pfiffigunde beugt Schulverweigerung
vor. Die Kneifzange ist eine Chance für
Schülerinnen, die den Schulbesuch bereits seit längerem
verweigern.
Unser "Mädchenprojekt Zukunft"
wurde vom "Deutschen Jugendinstitut" als Beispiel guter
Praxis ausgezeichnet.
Nutzen Sie unsere Angebote, wenn ihre
Tochter oder von Ihnen betreute Schülerinnen Schulschwierigkeiten
haben!
Informieren Sie sich hier, wie
Schulmüdigkeit entsteht und woran Sie
sie erkennen können!
Ursachen
von Schulmüdigkeit:
Selten gibt es nur einen Grund für Schulmüdigkeit. Oft
kommen viele Dinge zusammen, bis ein Kind Schwierigkeiten in der
Schule bekommt oder gar nicht mehr zum Unterricht möchte.
Schulmüdigkeit kann entstehen durch…
- Schulstoff, der als lebensfern
empfunden wird. Wenn Gelerntes praktisch umgesetzt werden
kann, dann macht Schule Spaß. Wer einmal selbst ein Möbel
gebaut hat, weiß, wie wichtig exaktes Rechnen und Messen
sind.
- gewachsene Lernlücken,
die den Leistungsdruck verschärfen und Versagensängste
verursachen
- problematische Gruppenbildungen
in der Klasse: Wenn ein Kind ständig ausgegrenzt
und von MitschülerInnen gemobbt wird, dann macht Schule Angst.
Lernen ist nur in angstfreien Räumen möglich.
- familiäre Krisen,
wie Beziehungsprobleme oder Suchterkrankungen bei Eltern oder
Geschwistern; Erziehungsprobleme, wie Schwierigkeiten konsequent
zu sein oder Grenzen zu ziehen; das Gefühl benachteiligt
zu werden bis hin zu tatsächlicher Vernachlässigung
und Gewalt.
Aber die offensichtliche Schulverweigerung
passiert nicht von heute auf morgen. Sie steht am Ende einer Entwicklung.
Nehmen Sie erste Anzeichen ernst!
Hinweise
auf Schulmüdigkeit:
- soziale Probleme in der Klasse:
Außenseiter-Rolle, Angst vor MitschülerInnen. Besonders
gefährdet sind QuereinsteigerInnen oder WiederholerInnen
- auffälliges Verhalten
im Unterricht: Klassen-Clown, Stören, aber auch
Sich-Zurückziehen, passives Verhalten
- verändertes Sozial-Verhalten
gegenüber LehrerInnen oder MitschülerInnen, auch in
den Pausen und nach Schulende
- unregelmäßige oder
fehlende Hausaufgaben, nachlässig geführte
Hefte
- sinkende Mitarbeit,
geringeres Engagement
- häufige Verspätungen
- (un-)entschuldigtes Fehlen:
in bestimmten Fächern, in der ersten Stunde, mit Attesten
von wechselnden ÄrztInnen
- schlechtere Leistungen
Schlechte Leistungen sind ein spätes,
klares Signal. Lassen Sie es nicht soweit kommen: Sprechen Sie Ihre
Tochter oder die Schülerinnen an, fragen Sie nach! Dann können
Sie gemeinsam mit ihnen gegensteuern – zum Beispiel mit einem
Pfiffigunde-Kurs im HWH! Viele Mädchen
haben durch die praktische Werkstattarbeit wieder Lust am Lernen
bekommen. |
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